
Bezirksgericht sollte nicht zur Schließung verurteilt werden
Die Knittelfelder wehren sich gegen die Schließung des Bezirksgerichtes und gegen die Verlegung der Buchhandlung Morawa nach Judenburg.
vom Gertrude Oblak
„In Knittelfeld ist das Bezirksgericht in einem erst kürzlich renovierten Haus untergebracht, in Judenburg in einem denkmalgeschützten Haus. Außerdem ist die Sozialabteilung, die beispielsweise sofort über den Verbleib von Kindern entscheiden muss, in Knittelfeld etabliert“, so Bürgermeister Siegfried Schafarik. Seine Argumente sind schlüssig und er verbindet damit eine Prise Zuversicht – wie auch SP-Vbgm. Ing. Gerald Schmid, der sich für den Verbleib des Gerichtes stark macht. Weniger Chancen sieht man für den Erfolg eines Protestes gegen die Verlegung der Buchhandlung Morawa. „Wenn ein Konzern eine wirtschaftliche Entscheidung getroffen hat, kann man kaum eine Änderung erreichen.“ Zudem ist bereits bekannt und man nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass das in der Frauengasse betriebene Friseurbedarfgeschäft geschlossen wird. Der Appell des ÖVP-Vbgm. Ing. Markus Schöck an die Knittelfelder, bei Nahversorgern nicht nur dann einzukaufen, wenn man sonst keine Möglichkeit mehr hat, ist sicher ebenso begründet wie die Forderung nach Konzepten für die Zukunft der Innenstadt, welches Unternehmen und welche Konzerne zur Orientierung dienen sollten.
Viel Ehre für verdiente Bürger
Knittelfeld hat sehr viel Glück in der Stadt, großteils verursacht durch Bürger, denen viel Ehre gebührt, welche man in Form von Ehrennadeln zum Ausdruck bringt.


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